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Buchcover Klaus von See:

Freiheit und Gemeinschaft. Völkisch-nationales Denken in Deutschland zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg.

Heidelberg: Winter 2001.

212 Seiten, € 20,-

ISBN 3-8253-1217-8
Zum Inhalt Dargestellt wird, wie die "Ideen von 1789", die Vorstellung individueller Freiheit, ein Erbeteil der traditionellen Germanen-Ideologie und zugleich ein aktuelles Programm der Französischen Revolution, sich allmählich über das Konzept einer korporativ gebundenen Freiheit in ihr genaues Gegenteil verkehren, in die "Ideen von 1914", die Vorstellung einer Gemeinschaft, in der das Volk "alles" und Individuum "nichts" ist. Stationen der Entwicklung sind die Schaffung eines bürgerlichen "Mittelstandes" und eine "öffentlichen Meinung", die Ersetzung des Bauern als nationaler Idealfigur durch den Kaufmann und "gebildeten" Bürger und damit auch die Ersetzung der Biederkeit durch die Tüchtigkeit, die wachsende Wertschätzung des "Staates" und dann des Militärs als einer "Schule der Nation" und schließlich die Forderung nach Disziplin und industrieller Effizienz eines in sich einigen, nicht vom "Parteienhader" zerrissenen Volkes.
Verlag Universitätsverlag Winter, Heidelberg

 

geändert am 03. November 2007  E-Mail: Webmasterschmitthenner@em.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 03. November 2007, 15:24
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/skand/publikationen/2001/01/index.html